Die Initiative

SO:FAIR

 

INITIATIVE FÜR SOZIALE & FAIRE ÖFFENTLICHE BESCHAFFUNG in Österreich

 

Ziel der SO:FAIR-Initiative ist es, dass öffentliche BeschafferInnen nur solche Produkte aus Billiglohnländern beziehen, die unter menschenwürdigen Bedingungen (Einhaltung von Arbeitsschutzrichtlinien, angemessene Entlohnung, keine Kinderarbeit,) hergestellt wurden.

Um die sozial faire Beschaffung zu erreichen, stellt die Initiative SO:FAIR politischen EntscheidungsträgerInnen und BeschafferInnen Informationen und Ausschreibungskriterien zur Verfügung.
 
Lebensmittel, Textilien und Steine
 
SO:FAIR konzentriert sich auf Produktgruppen, die im Inland nicht produziert werden können (wie Baumwolle oder Kaffee) oder die – obgleich sie auch im Inland produziert werden könnten – derzeit hauptsächlich importiert werden (etwa Textilien oder Steine):
 
  • Lebensmittel
  • Textilien & Bekleidung
  • Steine
     
Österreich bekennt sich im aktuellen Regierungsprogramm zur sozial verantwortlichen Beschaffung. Im ersten Teil des Nationalen Aktionsplan zur nachhaltigen Beschaffung wird die Einhaltung sozialer Standards bei der Herstellung von Produkten gefordert. Ein Teil der öffentlichen BeschafferInnen bezieht gezielt Produkte aus fairem Handel und fordert auch bei der Vergabe von Dienstleistungsaufträgen, dass bei deren Abwicklung sozial faire Produkte eingesetzt werden. Die Initiative So:Fair möchte die faire Beschaffungspraxis weiter verbreiten.
 
 
Angebote von SO:FAIR: 
  • Informationen zur sozial fairen Beschaffung
  • Kriterienkataloge für Lebensmittel, Textilien und Steine
  • Schulungen
  • Verbreitung von Good-Practice-Beispielen
 
Konsortialpartner
 
IFZ - Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur,
Südwind Agentur, FAIRTRADE, Klimabündnis Österreich, Clean Clothes Kampagne, ÖkoKauf Wien
 

Fördergeber

SO:FAIR wird von der ADA, dem Lebensministerium, dem Land NÖ, dem Land OÖ und dem Land Steiermark gefördert.